Wer seinem Baby etwas Gutes tun möchte, sollte an einem Babymassagekurs teilnehmen. Dazu gibt es verschiedene Angebote. Aus eigener Erfahrung empfehlen kann ich den Babymassagekurs bei Annett Feustel (www.kleene-engel.de). Sie ist ausgebildete und zertifizierte Kursleiterin der Deutschen Gesellschaft für Baby- und Kindermassage e. V. (www.dgbm.de) und hat selbst drei Kinder.
Wann: während 5 Wochen, einmal pro Woche
Wo: Hebammenpraxis Dresden-West, Rudolf-Renner-Straße 37 in 01159 Dresden
Preis (Stand Juli 09): 40€ inklusive Kursmaterial mit Anleitungen, Informationen und Kinderliedern
Kursgröße: kleine Gruppen mit ca. 6-8 Mamas/Papas und ihren Babys
Empfohlenes Alter der Babys: zwischen 6 Wochen und dem Krabbelalter
Mitzubringen: Babymassage-Öl oder Lotion, 2 Babydecken oder Handtücher als Unterlagen, bequeme Kleidung für Mamas/Papas, Zeit und Muse für sich und das Baby. (weiche Wickelauflagen, Still- und Sitzkissen vorhanden.)
In den fünf Kursstunden werden (1) die Beine und Füße, (2) der Bauch, (3) die Hände, Arme und die Brust, sowie (4) der Rücken und das Gesicht des Babys massiert. Die fünfte Stunde ist für Spielanregungen gedacht. Die Kurse starten immer mit einem Begrüßungslied, da die meisten Babys es lieben, wenn ihnen vorgesungen wird. Dann erfolgt die Vorführung an einer Puppe und jede Mutti/jeder Vati massiert sein Baby parallel selbst. Auch diese Übungen werden mit Kinderliedern begleitet, da es den meisten Babys besondere Freude bereitet, wenn beim Massieren auch noch gesungen wird. (Es gibt Babys, die wollen nur mit musikalischer Untermalung massiert werden.
) Zeit zum plaudern und Fragen stellen findet sich zwischendurch immer. Die Kursatmosphäre ist sehr entspannt, so dass sich auch die Muttis/Vatis erholen können. Zum Ausklingen der Kursstunde wird noch etwas Entspannungsmusik gespielt. In der Zeit kann man mit seinem Baby kuscheln, es streicheln oder auch stillen, denn Massage macht hungrig. (Meine Tochter ist im Anschluss an die Massage immer eingeschlafen.)
Wenn das Baby Hunger hat, lieber schlafen oder den anderen Babys zuschauen möchte, dann ist das alles kein Problem. Im Kurs bestimmt das Baby, ob es mitmacht oder nicht. Ein Baby, was keine Lust auf Massage hat, lässt sich auch nicht massieren bzw. macht es keinem der Beteiligten Spaß. In den Fall schaut man selbst den anderen Müttern und Babys zu und holt die Übungen zu einem geeigneten Zeitpunkt daheim nach.
Man sollte jedoch beachten, dass es auch Babys gibt, welche Massagen nicht so mögen. Das findet man als Mutter/Vater jedoch ganz schnell heraus. Wenn man unsicher ist, kann man bei Annett auch mal telefonisch oder per E-Mail nachfragen, ob sie den Kurs empfiehlt.
Wer einmal an einem Kurs nicht teilnehmen kann, bekommt sicher auch die Möglichkeit, die Stunde im Folgekurs nachzuholen. Dies ist dann mit Annett entsprechend abzusprechen.
Viel Spaß für Euch und vor allem Euren Babys beim Babymassagekurs
wünscht Diana mit Tochter Sarah
Danke für diesen Gastartikel Diana! Wer weitere Tipps für Eltern mit Kindern in Dresden hat, kann mir diese gern zusenden – auch wenn sie nichts mit Spielplätzen zu tun haben!
Update: Danke für das Foto von Sarahs süssen Füsschen, die Kursleiterin ist also auch noch ein begnadeter Babyfotograf!